Power Practical - Powerpot 10 Watt Generator - Pot

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Attributes & features
Design:
Pot
Recommended use:
can be used as a generator
Capacity:
10 watts
Weight:
575 g
Packed dimensions:
17 x 10 cm
Dimensions:
Volume; 1.4 l
Outputs:
Dual USB 10W (5V, 2A)
Extras:
Material: anodized aluminum; 1 stuff sack; 1 USB charging cable; Lid
Item No.:
532-0460
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| Berlin

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by Axel helpful

Idee gut, aber nicht ausgereift

Die Idee aus Wärme Strom zu erzeugen ist nicht neu, aber wurde im Outdoor Bereich bisher nur sehr verhalten eingesetzt. Bisher haben sich eigentlich nur 2 wirklich nennenswerte Firmen "so weit man das sagen kann" etabliert. Das ist BioLIte und Power Practical mit diesem Produkt hier. BioLite ist etwas professioneller, aber das vergleichbare Produkt zum Powerpot 10, der Kettlecharge - Topf ist für meine Begriffe zu groß und schwer. So habe ich mich für den PowerPot entschieden.

Zu erst das Positive:
Wenn man ihn benutzt erzeugt er quasi immer Strom, wenn man die Bedingungen dazu einhält. Es gibt quasi keinen Verschleiß. Hält also theoretisch ewig und man braucht nur Feuer und Wasser, was ja fast überall in der Wildnis zu bekommen ist.

Nun aber zum Negativen:
1.) Die 10 steht ja bekanntlich für 10W. Das heißt der Pot sollte also 2A Ausgangsleistung bieten. Ich möchte nicht abstreiten, dass er das unter idealen Bedingungen theoretisch tun könnte. Ich habe diese Werte bisher noch zu keinem Zeitpunkt annähernd erreichen können.
Man muss dazu wissen, dass das im Topf integrierte thermoelektrische Element um so mehr Strom erzeugt, wenn das Wasser möglichst kühl (vorzugsweise Eis) und der Boden möglichst heiß ist. Diesen Umstand hat man aber praktisch nie. Der Normalzustand ist der, dass der Topf ja auf dem Lagerfeuer (ihn auf einem Gas oder Benzinkocher zu betreiben ist zu unökonomisch - schade ums Gas) steht und das Wasser so vor sich hinkocht während dabei die Geräte aufgeladen werden. Das Wasser hat dabei immer eine Temperatur von konstant 100 Grad und verhindert somit, dass die kühle Seite nicht zu heiß wird und das Element eventuell zerstört. Nur bei 100 Grad ist aber der Temperaturunterschied zwischen heiß und kalt nicht mehr so groß. Unter diesen Bedingungen erzeugt der Topf vielleicht maximal 2 Watt, wenn es hoch kommt…meistens viel weniger. Man kann zwar immer wieder Eis oder kaltes Wasser nachfüllen und eine kurze Leistungssteigerung erzeugen, aber dazu muss immer erst das alte Wasser verdunstet sein, was eine Weile dauert. Einfach auskippen und neu geht auch nicht, da immer Wasser im Topf sein muss, wenn der Boden heiß ist. Ein Kühlkreislauf wäre hier natürlich viel besser und auch effektiver. Müsste man aber selbst bauen und das bedeutet Garantieverlust.

2.) Der Topf hat keinen Schutz vor Überhitzung. Selbst wenn man die maximale Bodentemperatur kennen würde (nicht angegeben in der Beschreibung), die der Topf verträgt, hätte man keine Möglichkeit diese zu überprüfen. Schon garnicht irgendwo in der Pampa. Es fehlt ein HItzeindikator, der Alarm schlägt, wenn der Topf kurz vor der Zerstörung ist. Ich selber habe schon einen Topf geschossen, als ich ihn auf einem ganz normalen Elektroherd benutzt habe, obwohl das Wasser im Topf noch um die 5 Grad hatte. Der Topf erzeugte unter diesen fast idealen Bedingungen kurz vor seinem Sprung ins Nirvana gerade mal 6 Watt. Besser wäre natürlich man würde ein thermoelekrtisches Element benutzen, was auch entsprechende alltagstaugliche Temperaturen aushält und man es erst garnicht überhitzen kann und welches seine vom Hersteller angegebene Leistung auch unter realen Bedingungen erfüllt (Wasser 100 Grad). So ist es nur schwerer Schrott.

3. Kochen kann man in dem Topf ebenfalls vergessen, da dabei die optimale Kühlung nicht mehr gewährleistet wird und das die Zerstörung des Elements zu Folge haben kann.

4. Die mitgelieferte Elektronik ist ein Witz. Nicht nur billigst hergestellt, sondern auch äußerst anfällig. Das Gehäuse ist weder hitzebeständig noch wasserdicht. Schon beim 1. Gebrauch, kündigte mir diese nach einem 2 maligem Aufblinken die Gefolgschaft. Worauf ich dann einen eigenen DC DC Wandler anklemmen musste.

Also wie gesagt, die Technik ist gut aber lange noch nicht ausgereift und viel zu anfällig um in einer rauen Outdoorumgebung wirklich zu funktionieren. Vielleicht sollte man, so lange noch keine geeigneten Brennstoffzellen erhältlich sind, weiterhin Solarzellen benutzen.

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Question from Lars | Berlin
12.10.2015
Gibt es zu diesem Produkt positive oder negative Erfahrungen? MFG.Lars

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Johannes | Kirchentellinsfurt
22.10.2015 11:49

Hallo Lars,

nein, leider nicht. Wir haben einfach so viele Produkte im Shop, dass wir nicht alles selber testen können. Da sind wir einfach auch auf Kundenrückmeldungen angewiesen. Die gibt es hier leider noch nicht. Tut mir leid, da kann ich Dir keine Info darüber geben.

Mach's gut,
Johannes

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